Suche

  • Erweiterte Suche

    Filter nach Inhaltstyp

Sprache

Lesbarkeit

Hauptmenü

Stand
15.12.2020
ID
1209

Die PG Namibia

Welche Möglichkeiten & Effekte ergeben sich aus einer Biomasse-Partnerschaft zwischen Hamburg und Namibia???

Worum geht es?

2019 haben sich Vertreter*innen der Namibischen Regierung zusammen mit verschiedenen Gruppen und Verbänden an Hamburg gewandt und die Idee einer gemeinsamen Verwertung von Buschbiomasse vorgestellt.

Im Mai 2020 hat dann die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrar (BUKEA) einen offiziellen Prüfprozess gestartet, an dem auch Vertreter*innen der Zivilgesellschaft beteiligt sind. Die (ökologischen und ökonomischen) Hintergründe lassen sich auf der Webseite der BUKEA nachlesen: https://www.hamburg.de/energiewende/namibia-biomass-partnership/

Um diesen Prüfprozeß aktiv zu begleiten und die kritische Prüfung und Einbringung von entwicklungspolitischen, sozialen und Umweltstandards vor dem Hintergrund der historischen Beziehungen zwischen Namibia und Hamburg zu gewährleisten, hat sich bei hamburg.global die Projektgruppe „Namibia“ gebildet.

Was möchte die PG erreichen?

Zum einen geht es um eine Entscheidungsfindung, ob wir das Projekt „gut“ oder „schlecht“ finden – wir wollen also nach 12 Monaten bzw. bis Sommer 2021 zu einer Bewertung kommen.

Zum anderen geht es darum, konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung des Projekts zu machen, damit z.B. wirtschaftliche Effekte in Namibia genau denen zugute kommen, die es (aus aktuellen oder historischen Gründen) am nötigsten haben. Auch dazu brauchen wir die Mitarbeit möglichst vieler Akteure, um entsprechende Vorschläge zu machen oder Bedingungen und Forderungen zu stellen.

Wer ist und kann sich beteiligen?

Initiatoren der Projektgruppe sind Menschen, die sich bereits in anderen Gruppen engagieren. Inzwischen ist die PG auf sieben Mitglieder angewachsen, u.a. aus dem Umfeld des Hamburger Zukunftsrats, der Infostelle Klimagerechtigkeit des Zentrums für Mission und Ökumene (ZMÖ) der Nordkirche sowie Aktivisten für die Rekommunalisierung und den Kohleausstieg in Hamburg. Die Projektgruppe ist offen für weitere engagierte Köpfe, die den Prüfprozeß gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Gruppen, hier und in Namibia, in den kommenden Monaten begleiten und gestalten möchten.

Was ist aktuell geplant (Winter 2020/21)?

Um das Vorhaben und seine Bedingungen besser zu verstehen, sind für den Winter 2020 noch folgende Veranstaltungen geplant:

  • Teil I Das „Biomasse-Namibia-Projekt“- Einführung zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten
    Donnerstag, 26. November 17:00 – 20:00 MEZ
  • Teil II Energietechnik und CO2- Bilanz der Lieferkette
    Dienstag, 1. Dezember, 17:00 – 20:00 MEZ
  • Teil III Entwicklungspartnerschaft mit Namibia? Postkolonialismus, Landfrage, menschenwürdige Arbeit
    Dienstag, 8. Dezember 17:00 – 20:00 MEZ

Weitere Infos und Anmeldungen laufen über diesen Link: https://www.eventbrite.de/e/namibia-bush-thinning-registration-128783746653

Wir erstellen aktuell eine Dokumentation der drei Veranstaltungen, die nach und nach mit weiteren Informationen ergänzt wird.

Wie kommen und bleiben wir in Kontakt?

Über diese Reihe hinaus, bietet die PG Namibia eine NutzBAR am 16.12. von 17-19 Uhr an.

Bei dieser Veranstaltung soll es vor allem darum gehen, die offenen Fragen, die noch nicht beantwortet werden konnten zu sammeln, zu sortieren und darüber zu sprechen, welche Akteure für eine Beantwortung angesprochen werden können.

Link und Anmeldung zu der Veranstaltung laufen über unsere Plattform: https://plattform.hamburg.global/t/nutzbar-biomassepartnerschaft-namibia/632

Alle Menschen, die uns zu diesem Vorhaben eine Meinung mitteilen oder ihre Expertiese einbringen möchten,

erreichen uns (die PG Namibia) über die Diskussionsplattform (https://plattform.hamburg.global/g/PG_Namibia) oder direkt per Mail: namibia@hamburg.global

Anfragen von der Presse, können ebenfalls an diese Mailadresse gesendet werden, wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.